Intimchirurgie

Intimchirurgie - Keine falsche Scham

Die Behandlung des Intimbereiches hat in den letzten Jahren in der ästhetischen Medizin stark an Bedeutung gewonnen.

Stellten sich vor etwa  10 Jahren noch vereinzelt Patientinnen mit Beschwerden im Bereich der großen und kleinen Schamlippen in meiner Sprechstunde vor, ist die Tendenz sich medizinisch anzuvertrauen in den letzten  Jahren rapide gestiegen.

Der Wunsch nach einer Operation im Intimbereich kann die diversesten Gründe haben. In den meisten Fällen handelt es sich um medizinische Indikationen aufgrund von Beschwerden - genetisch, oder alterungsbedingt.

Meistens handelt es sich hierbei um eine Hypertrophie (Vergrößerung) der inneren (kleinen) Schamlippen und des Klitorismantels, die den betroffenen Frauen beim Gehen, Fahrradfahren, Reiten und auch bei Geschlechtsverkehr starke Schmerzen bereiten.
Durch eine adäquate Operationstechnik in Form einer Reduktionsplastik der inneren Schamlippen und des Klitorismantels können wir diesen betroffenen Frauen helfen. Eine derartige Operation wird in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt. Eine Übernachtung ist nicht nötig.

Aber auch der Bereich der äußeren (großen) Schamlippen kann plastisch-chirurgisch verändert werden. So können große Befunde verkleinert werden oder zu kleine und flache äußere Schamlippen durch einen Eigenfetttransfer vergrößert werden.
Ein zu fülliger Venushügel wird durch eine Liposuction (Fettabsaugung) geformt.

Zuletzt möchte ich noch bemerken, dass eine „Designervagina“ oder eine Unterspritzung des G-Punktes mit fraglicher Wirkung in meinem Behandlungsspektrum abgelehnt und nicht angeboten wird.

Im Jahr 2012 wurden in Deutschland bereits ca. 7.000 Operationen im Intimbereich vorgenommen.

Die Gesellschaft für ästhetische und rekonstruktive Intimchirurgie Deutschland (GAERID e.V.) wurde 2012 gegründet. Ich bin Mitglied  der GAERID seit März 2013

Die Gesellschaft befasst sich sowohl mit der wissenschaftlichen wie auch praktischen Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitglieder aus den folgenden Fachbereichen: Gynäkologie, Dermatologie, Chirurgie, Plastische Chirurgie und Urologie
 


Zurück zur vorherigen Seite.
 
Münster: Intimchirurgie - Keine falsche Scham